Eine aktuelle Studie von eco und IW Consult zeigt, wie schnell künstliche Intelligenz in deutschen Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Die Studie basiert auf Literaturrecherche, Befragungen von 500 Unternehmen und mehr als 80 KI-Start-ups sowie einer Analyse von 55 Millionen Online-Stellenanzeigen in Deutschland.
40 % der Unternehmen in Deutschland nutzen bereits KI-Anwendungen. Seit 2024 hat sich die Nutzung damit mehr als verdoppelt. Gleichzeitig setzen 60 % der Unternehmen KI noch nicht ein.
Das macht die Studie besonders interessant. Sie zeigt nicht nur, dass KI im Markt angekommen ist. Sie zeigt auch, warum viele Unternehmen noch nicht einsteigen.
Warum viele Unternehmen noch nicht starten
Als wichtigste Hürde nennen Unternehmen, die KI nicht nutzen, fehlende Relevanz für das eigene Geschäftsmodell. Dieser Punkt liegt bei 61 %. Danach folgen fehlende Kapazitäten und Ressourcen mit 34 % sowie fehlende passende KI-Anwendungen mit 32 %.
Das bedeutet: Viele Unternehmen scheitern nicht zuerst an der Technologie. Sie scheitern daran, den richtigen Anwendungsfall zu finden.
Genau das ist für kleine und mittlere Unternehmen entscheidend. Die Frage sollte nicht lauten: Welches KI-Tool kaufen wir? Die bessere Frage lautet: Welche wiederkehrende Aufgabe in unserem Unternehmen könnte durch KI einfacher, schneller oder strukturierter werden?
KI ist längst nicht mehr nur ein IT-Thema
Die Studie zeigt auch, wo KI heute tatsächlich eingesetzt wird. 90 % der KI-Nutzer verwenden KI für Text- und Sprachverarbeitung. Dazu gehören zum Beispiel Dokumentenanalyse, Zusammenfassungen, Textentwürfe, interne Wissensarbeit oder die Vorbereitung von Kommunikation. Rund die Hälfte nutzt KI außerdem für Bild- und Videoanalyse sowie für Prozessautomatisierung. Auch Kundenservice, Vorhersagemodelle und Softwareentwicklung werden genannt.
Damit ist KI längst nicht mehr nur ein Thema für IT-Abteilungen. Sie betrifft Marketing, Vertrieb, Kundenservice, HR, Content, interne Organisation und tägliche Kommunikation.
Auch die Analyse der Stellenanzeigen zeigt diese Verschiebung. 2019 war noch fast jede zweite Stellenanzeige mit KI-Kompetenzanforderung eine IT-Stelle. 2025 war es nur noch jede dritte. KI-Kompetenz wird also zu einer Querschnittskompetenz, die in vielen Rollen wichtiger wird.
Für Unternehmen bedeutet das: KI muss nicht mit einem großen Technologieprojekt beginnen. Oft beginnt sie viel näher am Alltag.
Zum Beispiel bei Kundenanfragen. Viele Unternehmen bekommen täglich ähnliche Fragen per E-Mail, Kontaktformular, Telefon, WhatsApp oder über Social Media. Oft fehlen wichtige Informationen. Oft müssen Antworten immer wieder neu formuliert werden. Oft werden Daten manuell aus Nachrichten in Tabellen, CRM-Systeme oder Aufgabenlisten übertragen. Genau hier kann KI sinnvoll werden — aber nur, wenn die Grundlage stimmt.
Ohne Struktur hilft auch das beste KI-Tool wenig
Wenn eine Website unklare Leistungen beschreibt, wenn Kontaktformulare zu wenig Informationen abfragen, wenn FAQ fehlen und wenn Kundendaten unstrukturiert in E-Mails liegen, kann ein KI-Tool nur begrenzt helfen. Dann wird nicht der Prozess verbessert. Dann wird nur ein unklarer Prozess digitaler gemacht.
Die Studie zeigt außerdem, dass erfolgreiche Unternehmen KI nicht nur als fertiges Standard-Tool nutzen. 46 % der KI-nutzenden Unternehmen setzen ausschließlich fertige Lösungen ein. 44 % kombinieren Standardlösungen mit spezialisierter KI für zentrale Prozesse. 10 % entwickeln bestehende Modelle gezielt für eigene Anwendungsfälle weiter.
Besonders wichtig ist dabei der Umgang mit eigenen Daten. KI-Spezialisierer und duale Anwender sehen ihre operativen Daten deutlich häufiger als zentralen Erfolgsfaktor: 54 Prozent gegenüber 23 Prozent bei Unternehmen, die nur fertige Lösungen einsetzen.
Für kleine Unternehmen heißt das nicht, dass sie eigene KI-Modelle trainieren müssen. Aber es heißt: Die eigenen Informationen müssen nutzbar sein.
Dazu gehören Kundenfragen, Angebotsanfragen, Leistungsbeschreibungen, interne Checklisten, FAQ, Projektdaten, CRM-Felder, E-Mail-Vorlagen, Content-Strukturen und wiederkehrende Abläufe.
Besonders deutlich wird das bei Prozessautomatisierung. Laut Studie nutzen KI-Spezialisierer Prozessautomatisierung deutlich häufiger als reine Anwender fertiger Lösungen: 63 % gegenüber 36 %. Der Nutzen liegt also nicht nur im Chatten mit einem KI-Tool, sondern in der Verbindung von KI mit konkreten Arbeitsabläufen.
Die Website als Ausgangspunkt für bessere Prozesse
Ein realistisches Beispiel: Eine Anfrage kommt über die Website. Das Formular fragt die wichtigsten Informationen ab. Die Anfrage wird automatisch an die richtige Person weitergeleitet. KI fasst den Inhalt zusammen, erkennt das Thema, bereitet eine erste Antwort vor oder legt eine Aufgabe an. Ein Mensch prüft und entscheidet.
Das ist kein futuristischer autonomer Agent. Es ist ein praktischer Workflow, der Zeit spart und Fehler reduziert.
Auch für Marketing und Content ist die Studie relevant. Wenn 90 % der KI-Nutzer KI für Text- und Sprachverarbeitung einsetzen, betrifft das direkt Website-Texte, Blogartikel, Newsletter, Social-Media-Inhalte, FAQ, Produkttexte, Leistungsseiten und interne Kommunikation.
Aber auch hier gilt: KI ersetzt keine klare Positionierung. Wenn ein Unternehmen selbst nicht weiß, für wen es arbeitet, welche Leistungen wichtig sind und welche Fragen Kunden wirklich haben, werden auch KI-generierte Texte austauschbar.
Gute KI-Nutzung beginnt deshalb mit guter Struktur: klare Zielgruppen, klare Leistungen, klare Inhalte, klare Prozesse.
40 % der Unternehmen in Deutschland nutzen bereits KI-Anwendungen. Seit 2024 hat sich die Nutzung damit mehr als verdoppelt. Gleichzeitig setzen 60 % der Unternehmen KI noch nicht ein.
Das macht die Studie besonders interessant. Sie zeigt nicht nur, dass KI im Markt angekommen ist. Sie zeigt auch, warum viele Unternehmen noch nicht einsteigen.
Warum viele Unternehmen noch nicht starten
Als wichtigste Hürde nennen Unternehmen, die KI nicht nutzen, fehlende Relevanz für das eigene Geschäftsmodell. Dieser Punkt liegt bei 61 %. Danach folgen fehlende Kapazitäten und Ressourcen mit 34 % sowie fehlende passende KI-Anwendungen mit 32 %.
Das bedeutet: Viele Unternehmen scheitern nicht zuerst an der Technologie. Sie scheitern daran, den richtigen Anwendungsfall zu finden.
Genau das ist für kleine und mittlere Unternehmen entscheidend. Die Frage sollte nicht lauten: Welches KI-Tool kaufen wir? Die bessere Frage lautet: Welche wiederkehrende Aufgabe in unserem Unternehmen könnte durch KI einfacher, schneller oder strukturierter werden?
KI ist längst nicht mehr nur ein IT-Thema
Die Studie zeigt auch, wo KI heute tatsächlich eingesetzt wird. 90 % der KI-Nutzer verwenden KI für Text- und Sprachverarbeitung. Dazu gehören zum Beispiel Dokumentenanalyse, Zusammenfassungen, Textentwürfe, interne Wissensarbeit oder die Vorbereitung von Kommunikation. Rund die Hälfte nutzt KI außerdem für Bild- und Videoanalyse sowie für Prozessautomatisierung. Auch Kundenservice, Vorhersagemodelle und Softwareentwicklung werden genannt.
Damit ist KI längst nicht mehr nur ein Thema für IT-Abteilungen. Sie betrifft Marketing, Vertrieb, Kundenservice, HR, Content, interne Organisation und tägliche Kommunikation.
Auch die Analyse der Stellenanzeigen zeigt diese Verschiebung. 2019 war noch fast jede zweite Stellenanzeige mit KI-Kompetenzanforderung eine IT-Stelle. 2025 war es nur noch jede dritte. KI-Kompetenz wird also zu einer Querschnittskompetenz, die in vielen Rollen wichtiger wird.
Für Unternehmen bedeutet das: KI muss nicht mit einem großen Technologieprojekt beginnen. Oft beginnt sie viel näher am Alltag.
Zum Beispiel bei Kundenanfragen. Viele Unternehmen bekommen täglich ähnliche Fragen per E-Mail, Kontaktformular, Telefon, WhatsApp oder über Social Media. Oft fehlen wichtige Informationen. Oft müssen Antworten immer wieder neu formuliert werden. Oft werden Daten manuell aus Nachrichten in Tabellen, CRM-Systeme oder Aufgabenlisten übertragen. Genau hier kann KI sinnvoll werden — aber nur, wenn die Grundlage stimmt.
Ohne Struktur hilft auch das beste KI-Tool wenig
Wenn eine Website unklare Leistungen beschreibt, wenn Kontaktformulare zu wenig Informationen abfragen, wenn FAQ fehlen und wenn Kundendaten unstrukturiert in E-Mails liegen, kann ein KI-Tool nur begrenzt helfen. Dann wird nicht der Prozess verbessert. Dann wird nur ein unklarer Prozess digitaler gemacht.
Die Studie zeigt außerdem, dass erfolgreiche Unternehmen KI nicht nur als fertiges Standard-Tool nutzen. 46 % der KI-nutzenden Unternehmen setzen ausschließlich fertige Lösungen ein. 44 % kombinieren Standardlösungen mit spezialisierter KI für zentrale Prozesse. 10 % entwickeln bestehende Modelle gezielt für eigene Anwendungsfälle weiter.
Besonders wichtig ist dabei der Umgang mit eigenen Daten. KI-Spezialisierer und duale Anwender sehen ihre operativen Daten deutlich häufiger als zentralen Erfolgsfaktor: 54 Prozent gegenüber 23 Prozent bei Unternehmen, die nur fertige Lösungen einsetzen.
Für kleine Unternehmen heißt das nicht, dass sie eigene KI-Modelle trainieren müssen. Aber es heißt: Die eigenen Informationen müssen nutzbar sein.
Dazu gehören Kundenfragen, Angebotsanfragen, Leistungsbeschreibungen, interne Checklisten, FAQ, Projektdaten, CRM-Felder, E-Mail-Vorlagen, Content-Strukturen und wiederkehrende Abläufe.
Besonders deutlich wird das bei Prozessautomatisierung. Laut Studie nutzen KI-Spezialisierer Prozessautomatisierung deutlich häufiger als reine Anwender fertiger Lösungen: 63 % gegenüber 36 %. Der Nutzen liegt also nicht nur im Chatten mit einem KI-Tool, sondern in der Verbindung von KI mit konkreten Arbeitsabläufen.
Die Website als Ausgangspunkt für bessere Prozesse
Ein realistisches Beispiel: Eine Anfrage kommt über die Website. Das Formular fragt die wichtigsten Informationen ab. Die Anfrage wird automatisch an die richtige Person weitergeleitet. KI fasst den Inhalt zusammen, erkennt das Thema, bereitet eine erste Antwort vor oder legt eine Aufgabe an. Ein Mensch prüft und entscheidet.
Das ist kein futuristischer autonomer Agent. Es ist ein praktischer Workflow, der Zeit spart und Fehler reduziert.
Auch für Marketing und Content ist die Studie relevant. Wenn 90 % der KI-Nutzer KI für Text- und Sprachverarbeitung einsetzen, betrifft das direkt Website-Texte, Blogartikel, Newsletter, Social-Media-Inhalte, FAQ, Produkttexte, Leistungsseiten und interne Kommunikation.
Aber auch hier gilt: KI ersetzt keine klare Positionierung. Wenn ein Unternehmen selbst nicht weiß, für wen es arbeitet, welche Leistungen wichtig sind und welche Fragen Kunden wirklich haben, werden auch KI-generierte Texte austauschbar.
Gute KI-Nutzung beginnt deshalb mit guter Struktur: klare Zielgruppen, klare Leistungen, klare Inhalte, klare Prozesse.